Profil Karin M. Wimmeder

Aufgewachsen bin ich in einer sehr jungen Familie, meine Mutter war gerade mal 19 Jahre, als ich das Licht der Welt erblickte.Meine Eltern waren damit beschäftigt, sich etwas aufzubauen. Beide hatten sehr bodenständige Berufe, Bäckermeister und Schneiderin.

 

Etwas Nützliches und Schönes mit meinen Händen zu gestalten wurde mir mitgegeben in die Wiege. Schon als ich noch sehr jung war, nähte ich für meine Puppen Kleider aus Materialien, aus denen meine Mama Kleider für mich nähte. Oft erwähnt sie, dass es mir sehr wichtig war, dass alles miteinander harmoniert und effektvoll aussah. Mein Gestaltungswille machte nicht halt vor Objekten aus Stroh und Seidenpapier, Herbergen für Zwerge und Elfen wurden im Wald gebaut und etwas in mein Heft zu malen nach getaner Hausaufgabe fand ich besonders interessant. Zeichnen, malen, nähen, formen mit Plastilin und Ton waren meine Lieblingsbeschäftigungen.

 

Daraus ergab sich der ganz natürliche Wunsch, einen Beruf zu ergreifen, der eine kreative und künstlerische Ausrichtung hat. Verschiedene Umstände vereitelten diese Idee und aus praktischen Gründen besuchte ich die Handelsschule. Es war jedoch von Vornherein klar, dass mich dieser Beruf nicht zufrieden stellen würde. So verfolgte ich den Ausbau meiner kreativen und künstlerischen Fähigkeiten auf verschiedenstem Terrain konsequent und kontinuierlich. Dies war in der Zeit, als auch mein Familienleben mit meinen beiden Töchtern und meinem Mann sehr intensiv war. 

 

Modedesign, Töpferei, Aquarellmalerei, Verschiedene Drucktechniken wie z.B. Radierung und Aquatinta , Acrylmalerei, Raumdesign und LandArt sind auf meinen Stationen zu benennen und es ist nicht verwunderlich, wenn sich all diese Techniken und Genres manchmal vermischen. 

Es läßt sich also nicht genau sagen, was mein Beruf ist und die beste Bezeichnung ist für mich „Künstlerin“.

 

Gerne lasse ich mich von der Natur- und urbaner Landschaft inspirieren.Bei meinen sportlichen Betätigungen und auf Reisen kann ich mich nie satt sehen. Vor allem dieses Sehen ist es, aus denen sich neue Formen und Gebilde in mir entwickeln und wenn die Zeit reif ist, wird die Idee in der passenden Technik umgesetzt.