Geomantie beinhaltet das Auffinden oder Kreieren von idealen Orten und Lebensräumen. Wenn man sich einstimmt auf die "Sprache der Erde", kann die physische Ebene in Form von Flüssen, Bergen und Tälern, Wäldern, Seen und Quellen etwas über einen Ort erzählen. Geomantie umfasst weiters eine so genannte ätherische Ebene, in der die Lebensenergie (chinesisch, Chi) eine große Rolle spielt. Eine dritte Komponente definiert in der Geomantie die geistige Ebene. Befindet man sich an einem Ort mit hoher geistiger Präsenz, tritt man mit dieser in Resonanz.
Geomantie ist die Lehre vom Wahrnehmen und Spüren (griech. Mateia =Weis-sagung) dessen, was der Planet Erde (Geo) für ins bereithält.
Hallein Lieben: Stein am Dürnberg
Geomantie, ein Akt künstlerischer Kreativität!
Diese Aussage von Marko Pogacnik hier näher ausgeführt:
Künstlerische Kreativität betrachtet man allzu oft als kulturelles Sahnehäubchen und nicht als schöpferischen Impuls von wesentlicher Bedeutung für die Gestaltung unserer Alltagswirklichkeit. Die Renaissance-Meister der räumlichen Perspektive, wie Uvello, Mantegna oder Leonardo da Vinci veränderten ganz entscheidend die Weise, wie Menschen die Welt um sich herum wahrnahmen. Ihre Erfindung, die Perspektive, lehrte uns, die Formen in der materialisierten Welt viel exakter wahrzunehmen und sie als dreidimensional zu begreifen. Damit ebneten sie den Weg für die objektive wissenschaftliche Forschung in den folgenden Jahrhunderten. Die moderne Kunst, die im 19. Jahrhundert mit dem Impressionismus, der abstrakten Malerei und anderen Strömungen wie dem Surrealismus ihren Anfang nahm, war für die Entwicklung unserer Wahrnehmung der nächste revolutionäre Schritt. Sie öffnet uns die Augen für neue Visionen der Wirklichkeit. Nun ließen sich andere Welten und Dimensionen als nur die mit der strengen Logik der rational strukturierten Welt erfassbaren, visualisieren. Die Konzeptkunst der 1960er-Jahre mit ihren Performances, Installationen und Konzepten ging noch weiter. Sie regte zur Reflexion des eigenen Standpunkts an und verlockte den Betrachter zum Perspektivwechseln, diesmal auf einer spirituellen Ebene. Man darf sagen, dass es in der Vergangenheit jeweils die Kunst war, die neue Wege, die Welt zu sehen und den Raum der Wirklichkeit zu kreieren, ermöglicht hat.
Dass so viele Generationen von Künstlern diesen revolutionären Pfad des Denkens, Fühlens und Neuerschaffens vor uns gegangen sind, hat sehr dabei geholfen, dass wir heute unseren Pilgerweg zum geheimen Leben der Erde beschreiten können.